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Feuerkelch-Videospiel (Permalink) Exklusive Preview: Harry Potter und der FeuerkelchWir haben das neue Harry Potter Game schon Monate vor der Veröffentlichung für euch gespielt und getestet. "Im vierten Spiel gibt es einige Innovationen, die wirklich völlig neu sind und die es in keinem Harry Potter Game vorher gab", so der EA-Spieleproduzent Justin Manning im persönlichen Gespräch mit HP-Fans.de. In Leipzig durften wir einen exklusiven Vorabblick auf das Spiel, das am 10. November 2005 in die Läden kommt, werfen. Doch bei einem Blick blieb es nicht: wir durften schon zusammen mit Vertretern der Produktionsfirma "Electronic Arts" zahlreiche Sequenzen durchspielen und testen - und uns so einen ersten Eindruck bilden: was hat sich verändert? Welche neuen Funktionen gibt es? Wie ist die Grafik, wie sind die Sounds? Lohnt es sich das neue Game zu kaufen? 1. Neuerungen im Gameplay Erstmals handelt es sich bei diesem Game um ein "3-players-game", d. h. man kann in die Rollen aller drei Hauptcharaktere schlüpfen (Harry Potter, Ronald Weasley, Hermine Granger). Hatten wir das nicht schon im dritten Game? Jein. Zwar konnte man schon zwischen Harry, Ron und Hermine wählen, allerdings wird man im Feuerkelch-Game alle drei Rollen parallel spielen können (z. B. mit Freunden). Die Charaktere aus dem Game sind erstmals an ihre "Vorbilder" aus den Filmen angelehnt: Harry sieht auch im Spiel so aus wie Daniel Radcliffe und gleiches gilt für Ron und Hermine. Und warum das ganze? "Die Fans gehen normalerweise zuerst in den Film, nachdem sie natürlich das Buch gelesen haben. Wenn sie im Film waren und sich das Game kaufen, sehen sie Harry häufig als Daniel Radcliffe", erklärt uns Produzent Justin Manning. Außerdem lautet die Devise nun: ein Game für alle - weg vom Kinderspielimage, hin zur Reproduktion eines gigantischen Blockbusters. Das neue Konzept geht auf: leichtes Jump&Run für Kids, kniffelige Kombinations- und Denkaufgaben für Ältere - das Game bietet für alle was! Ein interessantes Sammelsystem macht es allen - vor allem älteren - Spielern möglich, noch mehr magische Energie zu sammeln und damit ganz neue Wege in der virtuellen Zauberei zu gehen: kombinierte Zaubersprüche, vergrößte Welten, versteckte Areale, neue Geschöpfe und Gegner sowie interaktive Umgebungen geben dem Game eine deutlich erwachsenere Atmosphäre. Einfaches Zauberstabgefuchtel (Knöpfchen drücken?) ist nur für die Jüngeren angedacht: die Älteren und Erfahreneren haben die Möglichkeit, mit logischem Denken und einigen Tricks genauso - nur schneller - ihre Gegner zu besiegen und ihr Ziel zu erreichen. Anstatt einen Gegner minutenlang mit Zaubersprüchen zu bombardieren, kann man ebenso gut mit einem kurzen Zauberspruch einen Felsbrocken auf den Gegner schmeißen. Zahlreiche neue Möglichkeiten, sich so durchs Spiel zu zaubern, machen das Spiel mit allen seinen Neuerungen zu einem Erlebnis für die ganze Familie! Extra für das Spiel wurden neue Zaubersprüche, neue Gegner, neue magische Geschöpfe entwickelt und auch die Locations sind vielfältiger: das Stadion der Quidditch-WM bzw. der Campingplatz dienen genauso als Spielort wie der Verbotene Wald, der 'Black Lake' und die Dächer von Hogwarts. "Denn Hogwarts ist mehr als nur das Schloss", so Justin Manning weiter. "Wir wollen versuchen, dem Spieler mehr von Hogwarts zu zeigen". 2. Grafik und Sounds Die neuen Figuren verändern das Bild des Games grundlegend: noch dazu haben sich die Designer die Originalsets vom vierten Film als Inspiration genommen: so kommt es auch, erzählt Justin Manning lachend, dass ein ursprünglich für das Hogwarts-Schloss geplanter Hintergrund plötzlich unter Wasser auftaucht. Flexibilität und Innovationen, die dem Spiel gut tun: das neue Bild und gewohnt hochwertige Soundqualität sprechen eine eindeutige Sprache. Wer denkt, dass das Spiel einen eindeutig vorgegebenen Spielverlauf hat, der täuscht sich bei diesem Game gewaltig: wer das Experiment wagt und sich für Tricks und Kniffe nicht zu schade ist, lernt die ganze Kreativität der Entwickler kennen: scheinbar von Zauberhand öffnen sich ganze neue Areale und Möglichkeiten. Wer flexibel genug ist, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Zaubertricks kennen lernen und durch logisches Denken ans Ziel kommen will, hat mit dem Game mindestens genauso viel Spaß wie die Entwickler beim Produzieren und Programmieren der kniffligen Herausforderungen. Trotzdem sind diese nicht allzuschwer - das einzige, was man für deren Lösung mitbringen sollte, ist ein wenig Geduld und jede Menge Phantasie. Dass man nun in alle drei Rollen gleichzeitig schlüpfen kann, hat durchaus seinen Sinn: gleich am Anfang werdet ihr vor mehrere Aufgaben gestellt, die ihr alleine NICHT lösen könntet. Ihr braucht also die Mithilfe von Ron und Hermine. Wer alleine spielt, wird sie automatisch bekommen, wer mit Freunden spielt, darf auf sie setzen: denn nur alle drei Kräfte zusammen machen das oft Unmögliche möglich. 5. Spaßfaktor Wer die ersten Spiele mochte, wird das vierte Game lieben - und das hat seinen Grund: das Feuerkelch-Game bietet anspruchsvolle Unterhaltung für alle Altersstufen. Die Aufgaben, die der Spieler erhält, sind allesamt lösbar, aber trotzdem gut durchdacht: das Suchen nach der besten Lösung ist ein großer Spaß und hat man den Ausweg letztlich entdeckt und kommt im Spiel weiter, so ist der Freizeitspaß garantiert. 6. Spielareale & Setting "Uns kam es vor allem auf den Wiedererkennungswert an", so Justin Manning zu diesem Thema. Deswegen hielten sich die Progarmmierer auch öfters auf dem Set auf, um die Locations und das Setting des Films zu studieren und optimal auf das Game transferieren zu können. Und das hat sich gelohnt: die Hintergründe sind authentisch und der Spieler wird einiges auch im Kinofilm wieder finden können. 7. Steuerung Je nach Plattform unterscheidet sich die Steuerung des Games ganz erheblich: da wir bei unserem exklusiven Tryout die PS2-Version gespielt haben, können wir nur dazu etwas sagen. Die Spieler werden mit dem linken Analogstick gesteuert und führen Aktionen mit den anderen Tasten aus. Die Steuerung und Spielführung steht dabei exemplarisch für das größere Maß an Flexibilität des ganzen Spiels: denn mit bislang unbekannten Drehungen und Steuerungen an der PS2 werden Zauber verstärkt bzw. beschleunigt. 8. Fazit Noch mehr als bei den bisherigen Spielen fällt auf: die Entwickler haben sich intensiv mit der Thematik 'Harry Potter' auseinander gesetzt und keine Mühen gescheut, eine möglichst authentische Zaubererwelt für den Spieler zu schaffen. Selbst aus Szenen, die im Buch als reine Erzählsequenzen bekannt sind, wurden hervorragende Actionadventures produziert. Insgesamt wird viel mehr auf Aktivität des Spielers wert gelegt, die Zeit, die mit Videosequenzen zugebracht wird, ist minimal. Unser Fazit: dieses Spiel ist eine wunderbare EA-Produktion und sein Geld allemal wert! Mit einem britisch-fröhlichen "Tschuss, Guys" verabschieden wir uns von euch wie kürzlich Justin Manning von uns - und wünschen euch viel Spaß beim Zocken von "Harry Potter und der Feuerkelch", ab 10. November 2005 in den Läden.
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